Samstag, 5. März 2016

1. Straubinger Schärfe Contest


Gesponsored und organisiert von Goldis Lunchbox und Thassolea Olivenöl fand in Straubing das 1. Schärfewettessen statt, bei dem als Location das urige Lokal „GUR“ (Gaststätte Unterm Rain) ausgesucht wurde.


Zum Einsatz kamen nur natürliche Chilischärfen, keine Extrakte. Deshalb ist es natürlich nicht weniger scharf, die Menge machts und kann dem Magen übel mitspielen.

Die Produkte von Thassolea zeichnen sich durch hohe Qualität und reine Handarbeit aus. Das xxxtra hot Olivenöl durfte ich ja bereits im Blog vorstellen und testen. Ein Überblick über die Produktpalette war natürlich vorhanden, mittlerweile sind auch noch einige neue scharfe Waren hinzugekommen:


Von den angemeldeten Teilnehmern erschien leider nur knapp die Hälfte,
13 Chiliverrückte fanden sich schließlich an den gedeckten Tischen zusammen.

Die kredenzten Köstlichkeiten waren geheim, niemand erfuhr vor dem Gang, was er auf seinem Teller vorfinden würde.

Trotzdem durfte ich die Menüfolge im Anschluss an das Event aber freundlicherweise aufnehmen:




Leider habe ich vergessen die ersten beiden Gänge zu fotografieren, deshalb hier nur in Textform.

Der erste Gang war ein kleiner Wurstsalat, bestehend aus vier Scheiben Wurst, garniert mit ein paar Zwiebeln und ordentlich scharfem Ölivenöl drüber.
Zum Eingewöhnen schon ganz ok, so mancher hätte sicher hier bereits aufgehört.

Gang Nummer Zwei kam flüssig daher. Ein Kaffee mit einem Löffel voll Chilihonig.
Problematisch an diesem Gang war, dass der Kaffee naturgemäß sehr heiß ist und sich nicht zum schnellen Herunterschlucken eignet. Außerdem wirkt sich die Hitze auch auf das Schärfeempfinden aus, hier wurde es also schon etwas heftig. Aufgegeben hat jedoch noch keiner Respekt an die straubinger Chili-
szene.
















Noch waren also alle fit und gut drauf:







Der dritte Gang: Ein Käsebrot.

Eher unspektakulär und von der Schärfe her auch deutlich unter dem Niveau des Wurstsalats.

So konnte man eben mal kurz durchatmen und sich auf den nächsten Menüpunkt vorbereiten.









1/3 Scheibe Presssack mit 1 EL frisch geriebener Meerrettich.

Ganz lecker, aber überhaupt nicht scharf. Der Meerrettich hatte irgendwie keine Power und konnte niemanden besiegen.










Anders sah das schon wieder bei Nummer 5 aus. Die bayerische Suppe mit Special Edition Olivenöl.

Hier sah man dann auch schon wieder die Schärfe im Teller und es wurde wieder etwas heftiger.










6. kleiner Krautsalat.

Langsam ging es ans Eingemachte und die ersten stiegen aus. Bei xxxtra hot Olivenöl, Chili-Gurken und eingelegten Habaneros auch kein Wunder. Hier braucht es dann schon geübte Scharfesser zum Überleben.






Siebte Runde, ein Stück Steak.

Garniert mit Chili-Ketchup und ein paar Streifen Habaneros dazu. Lecker, aber kaum eine Steigerung zum vorherigen Teller.







Das sollte sich aber mit dem 8. Gang schlagartig ändern. Hier wurde nun auch der Magen extrem gefordert. Es galt, 2 Scheiben Käse mit viel xxxtra-Paste, Carolina Reaper Pulver (ca. 2 Mio SCU) , eingelegten Habaneros und 10 Chili-Erdnüssen von Chilifood zu verdrücken.


Hier trennte sich die Spreu vom Weizen und die Reihen lichteten sich zusehends.

Tödlich war dann bereits der 9. Gang, den auch ich mir nicht mehr antun wollte. Weniger wegen der Schärfe, die zwar bereits enorm hoch aber für mich noch erträglich war, sondern wegen der Menge. Ich wußte genau, dass es mit Magenkrämpfen endet, wenn ich diesen Teller komplett leer esse.


Das Chili sin Carne zwang dann auch die letzten Kandidaten in die Knie. Hätte ich noch etwas ausgehalten, wäre der 4. Platz noch drin gewesen. Die Dame die nach mir aufgab, mußte bereits ärztlich versorgt werden, es war also durchaus keine Schande hier aufzuhören.

Die letzten drei Kandidaten kämpften mit der Menge und der Schärfe.



Da aber sowohl der Dritt- wie auch der Zweitplatzierte aufgaben, stand der Sieger fest, der den letzten Gang zu seinem Glück nicht mehr essen musste.


Der Sieger:



Großen Respekt, Teller leergegessen und weiter durchgehalten. Aber auch er war stark angeschlagen.

Der letzte Gang hätte niemandem mehr bekommen. Zwei Habaneros, komplett gefüllt mit der fiesen Reaper extrem Paste. Die paar Chili-Erdnüsse sind vernachlässigbar.


Nach einer kurzen Erholungspause und ärztlicher Versorgung einiger Teilnehmer ging es an die Siegerehrung.




Ich bin mit meinem 6. Platz durchaus zufrieden, auch da ich gesundheitlich leicht angeschlagen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, die alles im Hals noch etwas mehr brennen ließ.


Insgesamt ein tolles Happening, interessante Leute, gutes Essen und tolle Produkte. Hoffentlich wiederholt sich das Ganze!



Nochmal vielen Dank auch an Klaus Lebeda von Thassolea, der mich mit der neuen Version des xxxtra Hot Olivenöls versorgt hat.

Das hochwertige Olivenöl aus reiner Handarbeit hat ein Upgrade erhalten und ist nun mit einer neuen, schärferen Chilimischung bestückt.

Carolina Reaper, Trinidad Scorpion Butch T und Bhut Jolokia sind unter anderem enthalten.

Der Test erfolgt dann natürlich auch nochmal extra hier im Blog, sobald ich meinem Magen und meinem Hals wieder etwas zumuten kann.

Kommentare:

  1. Das war wirklich Harcore...Respekt an alle Mitstreiter die so lang durchgehalten haben!

    AntwortenLöschen